Die wichtigste Aufgabe eines KEA/StEA-Vorstandes ist es, Transparenz zu schaffen. In diesem Rahmen ist er Ansprechpartner für die Kita- und Hort-Eltern und auch für alle Eltern noch ohne Kita-Platz und gibt Hilfestellung bei allen Anfragen. Dazu sollte er sich mit den Grundlagen des Kita-Systems vertraut machen, z.B. durch die Eltern-Mitwirkungsbroschüre (Elternmitwirkungsbroschüre) und Schulungen des Landeselternausschusses RLP (Veranstaltungen und Schulungen LEA) oder der KEAs und StEAs, das Kita-Portal des Ministeriums für Bildung (Startseite . Kita Rheinland-Pfalz) und der Praxiskommentar zum KiTa-Gesetz (Burkard/Roth: Das rheinland-pfälzische KiTa-Gesetz (KSV Medien)). Mit diesen Informationsquellen kann der KEA-/StEA-Vorstand die richtigen Verantwortlichen und Ansprechpartner:innen für die jeweilige Fragestellung vermitteln (z.B. zuständige Mitarbeitende beim Jugendamt oder Landesjugendamt).

In ihrer Funktion als Multiplikatoren sollten die KEAs/StEAs Informationen des LEA an die Eltern weitergeben. Gleichzeitig sollten wichtige Informationen von den Elternvertretungen der Kitas und Horte eingeholt werden, um die eigene politische Arbeit und die des LEA voranzubringen.

Wichtige Instrumente für die politische Arbeit des KEA/StEA sind das gesetzlich festgeschriebene Anhörungsrecht gegenüber dem Jugendamt (z.B. bei der Bedarfsplanung) sowie das Antragsrecht im Jugendhilfeausschuss.


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